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Francesco&Rodolfo

 

 

Francesco della Volta (Violine)

 

Rodolfo Focarelli (Klavier)

 

 

 

 

Spannende Übergänge

 

Übergänge…

meistens sind sie das Interessante und Spannende in der Musik – innerhalb eines Stückes oder auch von Epoche zu Epoche und meistens führen sie unmittelbar in die lebensgeschichtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Zeit hinein, in die die Komponisten gestellt sind. Francesco della Volta (Violine) und Rodolfo Focarelli (Klavier) bringen unter diesem Leitgedanken wunderschöne Stücke von Beethoven, Schumann, Drdla, Bach, Dvorak, Schubert und Tschaikowsky zu Gehör. Im Spiel und in ihrer Moderation sensibilisieren die beiden Musiker vor allem für das, was im Hinblick auf die gegenwärtigen Krisenerfahrungen mit ihrem enormen Veränderungsdruck überhaupt nicht überschätzt werden kann: die Bedeutung der Musik als Quelle von Zuversicht und als „Modell“ dafür, wie gut Übergänge und Veränderungen gelingen können!

 

 

Fantastische Saitensprünge

 

Es gibt eine menschliche KRAFT, die als Vision oder nur Lichtblick, als Vorstellung oder nur als Traum beschrieben werden kann. Sie kann die Zeit stillstehen lassen, sie kann die Zeit dehnen, sie kann uns Orte zeigen, die es nicht gibt. Sie lässt uns Menschen kreativ sein. 

 

Beantwortet das die Frage, was wir unter Fantasie verstehen? Prägt die Fantasie uns, oder benutzen wir sie? Ist sie ein Produkt der Konstruktion oder der Spontanität? Vermutlich beides: was für ein Geschenk!

 

Wenn man Musik macht, soll man erlauben, dass sich die Fantasien berühren...

 

 

Francesco della Volta ist ein junger italienischer Geiger. In Mailand hat er die deutsche Schule und gleichzeitig das Konservatorium G. Verdi in der Klasse von Prof. Fulvio Luciani besucht. 2014 erwarb er erfolgreich mit Summa cum Laude den musikalischen Abschluss“Diploma”, ein Jahr später das Abitur. 

2019 legte er seinen Bachelorabschluss ab und ist jetzt im Masterstudium bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck. 

Francesco ist Preisträger der Wettbewerbe “Jugend musiziert”, und „Città di Giussano“, und hat an Meisterkursen u.a. bei Christoph Poppen, Ingolf Turban und Christian Altenburger teilgenommen. Er war Konzertmeister des Jugendorchesters „I Piccoli Pomeriggi Musicali“ und später Mitglied des Jugendorchesters des Mittelmeerraumes (OJM). 

2016 hat Francesco sowohl im Duo als auch im Quartett am Projekt „Beethoven, l‘invenzione della musica“ (Beethoven die Erfindung der Musik) unter der Leitung von Fulvio Luciani und Massimiliano Motterle teilgenommen und mehrere Konzerte im Rahmen der Saisons „Iseo Classica“ und der mailändischen „Università Bicocca“ gehalten 

Mit Luca Lavuri hat er das Werk von Niccolò Castiglioni 11 Danze per la Bella Verena für das Festival Milano-Musica aufgeführt. Das Konzert wurde vom italienischen nationalen Radiosender RaiRadio3 live übertragen.

In Lübeck hat Francesco das Streichquartett „Delia“ gegründet mit dem er als erste Geige in den Jahren 2017 und 2018 am Brahms Festival teilgenommen hat, sowie an Konzertreihen in Bad Oldesloe und Stockelsdorf. Das Quartett ist Stipendiat bei Live Music Now e.V. gewesen.

In der Saison 2017/18 war Francesco Akademist bei den Lübecker Philharmoniker. 

Um sein Interesse für Musikwissenschaft, -vermittlung sowie zeitgenössische Musik zu vertiefen, nutzt er jede Gelegenheit um seinem Publikum selten aufgeführte Werke vorzutragen und über Musik zu schreiben. So tritt er auch im Rahmen des Projekts MusikERkennen (Förderergesellschaft der MHL) mit moderierten Konzerten auf. 

Der Wunsch und die Neugier, die Vielfalt der Musik zu erleben, hat Francesco dazu gebracht, Orchester- und Chorleitung als Schwerpunkt seines Studiums zu nehmen.

 

Rodolfo Focarelli, 1992 in Rom geboren, begann seinen Klavierunterricht mit 9 Jahren. Ausgebildet von Angela Chiofalo, Laura Pietrocini, Konstantin Bogino und Maria Teresa Carunchio erhielt er sein Klavier-Diplom 2011 im Conservatorio di Campobasso.

Nach zahlreichen Erfolgen in solistischen wie kammermusikalischen Wettbewerben gewann er in der Kategorie „Klaviertrio“ 2013 den ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. 

Als Solist und in verschiedenen Besetzungen konzertierte er in Rom, Venedig (Palazzo Cavagnis), Padova (Villa Contarini), Glasgow (Royal College of Music), Berlin (Studio Niculescu), im Aurora Music Festival in Schweden und im Festival Arsana Ptuj (Slowenien). 2015 debütierte er als Solist bei der „Ateneo Musica Basilicata“, wo er unter der Leitung von Vladimir Sheiko mit dem National Company of Ucrain Smyphony Orchestra das Konzert op. 23 von Tschaikowsky aufführte. 

Rodolfo Focarelli wurde im Unterricht und in Meisterkursen von Pianisten wie Mats Widlund, Alexei Kornienko, Svetlana Bogino, Vladimir Ogarkov, Christian Pohl und Lilya Zilberstein geprägt und weiter ausgebildet. 

Seit 2016 studiert er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. 2019 legte er das Bachelorexamen ab.

In seiner Lübecker Zeit wurde er mit Stipendien der Possehl- Stiftung und von Kiwanis ausgezeichnet und konnte weiterhin wichtige Erfahrungen in der Kammer- und in der Orchestermusik sammeln – so als Solist 2018 mit dem Ensemble Alte Musik unter der Leitung von Prof. Schnoor, im „Gustav Mahler“ – Jugendorchester und 2019 in der „Mahler-Akademie“ in Bozen, wo das kammermusikalische Gesamtwerk von Schubert aufgeführt worden ist. 

 
Programm
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