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della Volta

 

 

 

Francesco della Volta (Violine)

 

 

 

 

 

Violingespräche

 

Eine Violine auf der Bühne.  Allein mit ihrem Violinisten. Einsam? 

Selten erlebt man ihre Stimme „bloß“ - ohne Begleitung eines Orchesters, eines Ensembles, eines Klaviers. Denn erschaffen sei die Geige - so noch immer weit verbreiteter Glaube –zum Singen der schönsten Melodien, zur vollen Entfaltung ihrer Wirkung aber gehöre eine  Begleitung.

Es gilt, in diesem Dialogkonzert zu erfahren, dass die „bloße“ Violine viel mehr vermag: 

J. S. Bach verwandelte sie in ein polyphones Instrument, das mit der Melodie ins Gespräch tritt und sie in großer Souveränität begleiten kann.  Die komplexesten Fugen und Kontrapunkte klingen auf der Geige so als hätte sie drei Tastaturen wie eine Orgel.

Paganini ließ die ganze Welt glauben, seine Geige sei ein Instrument und die Stimme des Teufels - so virtuos, agil und schnell wie sie Töne zaubern kann.  

Geige allein – eine fragile Stimme?  Ganze Völker tanzten auf ihrer Klezmer- und Zigeunermusik, Geige und Geiger mittendrin!

Eine einzige Violine mit ihrem Violinisten auf der Bühne. Allein, aber frei, im Gespräch mit und durch diese Musik, tiefgründig, experimentell und volkstümlich zugleich, geheimnisvoll, zauberhaft.

 

Francesco della Volta ist ein junger italienischer Geiger. In Mailand hat er die deutsche Schule und gleichzeitig das Konservatorium G. Verdi in der Klasse von Prof. Fulvio Luciani besucht. 2014 erwarb er erfolgreich mit Summa cum Laude den musikalischen Abschluss“Diploma”, ein Jahr später das Abitur. 

Zurzeit studiert er an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Heime Müller.

Francesco ist Preisträger der Wettbewerbe “Jugend musiziert”, und „Città di Giussano“, und hat an Meisterkursen u.a. bei Christoph Poppen, Ingolf Turban und Christian Altenburger teilgenommen. Er war Konzertmeister des Jugendorchesters „I Piccoli Pomeriggi Musicali“ und später Mitglied des Jugendorchesters des Mittelmeerraumes (OJM). 

2016 hat Francesco sowohl im Duo als auch im Quartett am Projekt „Beethoven, l‘invenzione della musica“ (Beethoven die Erfindung der Musik) unter der Leitung von Fulvio Luciani und Massimiliano Motterle teilgenommen und mehrere Konzerte im Rahmen der Saisons „Iseo Classica“ und der mailändischen „Università Bicocca“ gehalten 

Mit Luca Lavuri hat er das Werk von Niccolò Castiglioni 11 Danze per la BellaVerena für das Festival Milano-Musica aufgeführt. Das Konzert wurde vom italienischen nationalen Radiosender RaiRadio3 live übertragen.

In Lübeck hat Francesco das Streichquartett „Delia“ gegründet mit dem er als erste Geige in den Jahren 2017 und 2018 am Brahms Festival teilgenommen hat, sowie an Konzertreihen in Bad Oldesloe und Stockelsdorf. Das Quartett ist Stipendiat bei Live Music Now e.V. gewesen.

In der Saison 2017/18 war Francesco Akademist bei den Lübecker Philharmoniker.

Um sein Interesse für Musikwissenschaft, -vermittlung sowie zeitgenössische Musik zu vertiefen, nutzt er jede Gelegenheit um seinem Publikum selten aufgeführte Werke vorzutragen und über Musik zu schreiben. Der Wunsch und die Neugier, die Vielfalt der Musik zu erleben, hat Francesco dazu gebracht, Orchester- und Chorleitung als Schwerpunkt seines Studiums zu nehmen.

 

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